170 zum Auftakt der Ostermärsche in Gronau & Jülich

Rund 170 AktivstInnen haben in Gronau und Jülich zum Auftakt der NRW-Ostermärsche 2021 gegen die Urananreicherung und die dazugehörige Uran-Zentrifugenentwicklung demonstriert.
In Gronau ging es mit dem Rad zur Urananreicherungsanlage – eine bunte rollende Demo, die den nötigen Kontrapunkt zum grauen Wetter und zur grauen Urenco-Anlage setzte.
In Jülich waren die AktivistInnen am Forschungszentrum klassisch zu Fuß zur Zentrifugenfirma ETC unterwegs.
An beiden Atomstandorten konnten trotz Pandemie mit Maske und Abstand erfolgreich und verantwortungsbewusst ein Zeichen gegen atomares Wettrüsten und Weiterentwicklung von Atomtechnologie gesetzt werden.

Auch wurde an Frits Veermann. Der niederländische Urenco-Mitarbeiter der Almeloer Urananreicherungsanlage hatte quasi als „Whistleblower“ öffentlich gemacht, dass der damalige pakistanische Urenco-Mitarbeiter Abdul Quader Khan die Blaupausen für die Almeloer Anlage und die Zentrifugentechnologie gestohlen hatte. Dadurch startete Pakistan sein eigenes Anreicherungsprogramm und wurde Atommacht. Von Pakistan aus gelangte das Wissen in andere Länder wie den Iran und Nordkorea, so dass die angeblich zivile Technologie ganz entscheidend zur Verbreitung von Atomwaffen beitrug.

Hier ein Presse-Spiegel: